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08.02.2010

CDU: Energie als Zukunftsfrage

Die Energie als Zukunftsfrage unserer Gesellschaft, aber auch unserer Region, ist das aktuelle Schwerpunktthema des CDU-Kreisvorstandes Stade. In seiner letzten Sitzung ließ sich der Kreisvorstand durch den Projektleiter des „stade-project 2021“ - Herrn Jörn-Heinrich Tobaben – über aktuelle Entwicklungen des „Energiestandortes Stade“ informieren.

In einem thematisch bewusst breit angelegten Vortrag wurden die Zusammenhänge und auch Abhängigkeiten der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung im Raum Stade herausgestellt. So gehören zum Thema Energiestandort Stade nicht nur die Kraftwerksplanungen, sondern ebenso die Pläne des Hafenausbaus, die Verbesserung der Hafen-hinterlandanbindung im Straßen- und Schienenbereich bis hin zu visionären Themen der Energiespeicherung vor Ort. „Wenn an einer Schraube gedreht wird, hat dies Auswirkungen auf alle anderen Entwicklungen“, so Tobaben. So haben Planungsverzögerungen oder Aufgaben einzelner Teilprojekte durchaus Auswirkungen auf die Gesamtentwicklung der Region. Bereits heute sind im Stader Industriegebiet Unternehmen wie E.ON, Areva, PROKON Nord, AOS und Dow ansässig, die unmittelbar im Bereich der Energieerzeugung tätig sind bzw. die Verfügbarkeit von Energie als wesentlichen Standortfaktor betrachten.

Dies zeigt, dass Stade ein wichtiger Energiestandort ist, der nach Überzeugung des CDU-Kreisvorstandes durch den Bau eines Kraftwerkes für die Zukunft gesichert werden muss. „Die Verfügbarkeit zuverlässiger, umweltfreundlicher und kostengünstiger Energie ist eine Zukunftsfrage unserer Region und wir haben nicht viel Zeit zum Warten“, unterstreicht der CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Kai Seefried die Situation und ergänzt, „Wer glaubt, dass wir die heutigen Arbeitsplätze ohne ein neues Kraftwerk sichern und erhalten können, der irrt und setzt dabei die Zukunft vieler Familien aufs Spiel.“

Der aktuelle Rückzug des Kraftwerkbetreibers GDF SUEZ in Stade-Bützfleth ist in den Augen der Kreisvorstandsmitglieder aber auch eine neue und verbesserte Chance für den weiteren Ausbau des Seehafens Stade. Der Standort hat mit dem Zugang zum seeschifftiefen Wasser aufgrund seiner logistischen Vorteile eine große Chance, Unternehmen aus allen Bereichen der Energiewirtschaft anzusiedeln.

Das Thema Energie wird die Region in den nächsten Jahren aber noch auf weiteren Ebenen beschäftigen. So ist geplant, bis 2020 rund 20.000 MW Leistung in den Offshore-Windparks insbesondere im Bereich der Deutschen Bucht zu erzeugen. Um diese Energie in das Netz einspeisen zu können, ist ein weiterer Ausbau u.a. des Höchstspannungsnetzes erforderlich. Als eine der ersten Maßnahmen ist hierbei beispielsweise der Bau einer Trasse von Dollern nach Hamburg geplant. Weiterhin bietet auch das visionäre Thema der Energiespeicherung in ausgesolten Salzkavernen die Chance, die Region wirtschaftlich weiterzuentwickeln.

Das Schwerpunktthema „Energiestandort Stade“ wird die CDU im Kreis Stade noch weiter beschäftigen. So wird die nächste Sitzung des Kreisvorstandes bei der Dow stattfinden, um sich vor Ort das innovative Kraftwerksprojekt des Stader Werksstandortes vorstellen zu lassen.



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